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Shemale

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Shemale

Der Begriff „Shemale“ wird in der Pornobranche verwendet, um Darstellerinnen zu beschreiben, die transgeschlechtlich sind – meist trans Frauen (also Personen, die bei der Geburt als männlich eingeordnet wurden, sich aber als weiblich identifizieren).

Wichtig ist dabei:
Der Begriff gilt heute als veraltet und oft abwertend. In respektvollen und alltäglichen Kontexten verwendet man stattdessen Begriffe wie „trans Frau“ oder „Transgender-Person“.

Die Begriffe rund um Geschlechtsidentität – und speziell die Darstellung in Medien wie der Pornobranche – haben sich stark verändert. Das hängt vor allem mit wachsendem gesellschaftlichem Verständnis, medizinischer Entwicklung und dem Einsatz von Aktivist*innen zusammen.

Früher (bis ca. 1990er)
Begriffe wie „Transvestit“ oder „Transsexuell“ waren weit verbreitet.

„Transvestit“ bezog sich ursprünglich auf Menschen, die Kleidung des anderen Geschlechts tragen (heute eher durch „Cross-Dressing“ ersetzt).
„Transsexuell“ wurde medizinisch verwendet, um Menschen zu beschreiben, die ihr Geschlecht angleichen wollten.
In der Pornobranche entstand in dieser Zeit auch der Begriff „Shemale“, der Aufmerksamkeit erzeugen sollte, aber stark sexualisiert und klischeehaft war.

2000er Jahre
Der Begriff „Transgender“ setzte sich zunehmend durch, vor allem im englischen Sprachraum.

Er ist ein Sammelbegriff, der verschiedene Geschlechtsidentitäten umfasst.
Gleichzeitig begann Kritik an älteren Begriffen wie „Transsexuell“ (zu medizinisch, zu stark auf Körper fokussiert) und „Shemale“ (fetischisierend, abwertend).

2010er bis heute
Die Sprache wurde deutlich sensibler und differenzierter:

„Trans Frau“ und „Trans Mann“ sind heute die gängigen, respektvollen Bezeichnungen.
„Nicht-binär“, „genderqueer“ oder „divers“ beschreiben Identitäten außerhalb der klassischen Zweiteilung.
In vielen Kontexten wird stärker darauf geachtet, wie Menschen sich selbst bezeichnen.

Wichtiger Punkt zur Pornobranche
Dort halten sich ältere Begriffe wie „Shemale“ teilweise länger, weil sie aus Marketinggründen geprägt wurden. Sie entsprechen aber oft nicht dem heutigen respektvollen Sprachgebrauch und werden von vielen als diskriminierend empfunden.

Kurz gesagt:
Die Entwicklung ging weg von medizinischen oder sensationsorientierten Begriffen hin zu selbstgewählten, respektvollen Bezeichnungen, die die Identität der Menschen in den Mittelpunkt stellen statt Klischees oder Körpermerkmale.

Wenn du willst, kann ich dir eine kurze Übersicht geben, welche Begriffe man heute besser vermeidet und welche stattdessen passend sind.

Heute gelten vor allem Selbstbezeichnungen und respektvolle, identitätsbasierte Begriffe als korrekt. Entscheidend ist dabei: Menschen sollten so benannt werden, wie sie sich selbst identifizieren.

Hier eine klare Übersicht:

1. Geschlechtsidentität (wichtigster Bereich)

✔️ Trans Frau
Eine Person, die bei der Geburt meist als männlich eingeordnet wurde, sich aber als Frau identifiziert.

✔️ Trans Mann
Eine Person, die bei der Geburt meist als weiblich eingeordnet wurde, sich aber als Mann identifiziert.

✔️ Transgeschlechtlich / transgender
Oberbegriff für Menschen, deren Geschlechtsidentität nicht dem bei Geburt zugewiesenen Geschlecht entspricht.

2. Nicht-binäre Identitäten

✔️ Nicht-binär
Menschen, die sich weder ausschließlich als männlich noch weiblich identifizieren.

Weitere Begriffe (je nach Person individuell):

genderqueer
agender (kein oder wenig Geschlechtsempfinden)
bigender (zwei Geschlechter)
3. Übergreifende Begriffe

✔️ Trans (mit Sternchen)*
Wird oft als inklusiver Sammelbegriff genutzt, um verschiedene trans Identitäten einzuschließen.

✔️ Divers
In Deutschland auch als offizieller dritter Geschlechtseintrag im Personenstandsrecht.

4. Begriffe, die heute als problematisch gelten

Diese werden in respektvollen Kontexten meist vermieden:

❌ „Shemale“ (als abwertend bzw. fetischisierend verstanden)
❌ „Transsexuell“ (veraltet, medizinisch geprägt – nur noch selten im Fachkontext)
❌ Fremdbezeichnungen, die nur auf Körperteile oder Sexualisierung abzielen
Wichtigster Grundsatz

Der „korrekte“ Begriff ist am Ende immer der, den die Person für sich selbst wählt. Sprache hat sich hier stark in Richtung Respekt, Selbstbestimmung und Identität entwickelt.

 

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